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Gebündelte Energie für neue Netze
GA Energieanlagenbau und GA Leitungsbau Nord gehen Zukunft gemeinsam an

Dass zusammenwachsen soll, was zusammengehört, gilt auch in Unternehmenskreisen. Erst recht, wenn es die Marktentwick-lung so deutlich nahelegt wie in diesem Fall. Denn einerseits müssen die nördlichen deutschen Energienetze dringend aus-gebaut werden, um die vor den deutschen Küsten entstehenden Windenergie-Kapazitäten einzubinden. Andererseits müssen die Netze fit gemacht werden für zukünftige Durchleitungen.

Nichts lag deshalb näher als der Zusammenschluss der GA Energieanlagenbau (GA-EA) aus Hohenwarsleben mit ihrer Schwesterfirma, der GA Leitungsbau Nord (GA-LBN) aus Han-nover - zumal beide Unternehmen seit ihrer Gründung eng ko-operierten und von einem gemeinsamen Management geführt wurden. Beide gehörten zur Heidelberger GAH Gruppe, die mit dem neuen Unternehmen ihr Geschäftsfeld Energieversor-gungstechnik im Norden und Osten der Republik gezielt ver-stärken und zukunftsfähiger gestalten will.

Name des neuen Unternehmens: GA Energieanlagenbau Nord. Hauptquartier ist Hohenwarsleben bei Magdeburg, bisher Stammsitz des östlichen Schwesterunternehmens und der ge-meinsamen kaufmännischen Verwaltung.

Beide Unternehmensteile blicken auf eine lange Tradition in ih-ren Branchen zurück. Seit mehr als 90 Jahren haben sie ihren Anteil am Aufbau der Stromversorgungsnetze sowie der Gas-, Wasser- und Kommunikationsnetze in Deutschland. Auch ihr Leistungsportfolio war nahezu deckungsgleich. Beide Unter-nehmen positionierten sich als Spezialisten für die Errichtung, Betriebsführung, Wartung und Instandhaltung von Energie-Infrastrukturanlagen. Die GA-EA fokussierte sich etwas stärker auf den Bau von Freileitungen und Umspannwerken. Die GA Leitungsbau Nord war stärker im Projektgeschäft aktiv und wie z.B. Kabel- und Infrastrukturanlagen für Windparks.

Mit Ihrem Zusammengehen verstärken beide Partner ihre Kom-petenzen, verbessern die Synergien in ihrer Zusammenarbeit und bieten ihren Kunden - Energieversorgern, Stadtwerken und Firmen der Privatwirtschaft - ein Netz von zusammen nun 32 Niederlassungen und Büros im Nordwesten und Osten Deutsch-lands.

Denn hier spielt die energiepolitische „Musik“ der kommenden Jahre. Besonders die neu geplanten riesigen Windparks in Nord- und Ostsee benötigen neue Anschüsse und Leitungen. Idealer Partner für den Aufbau der Infrastrukturen: die neu auf-gestellte GA Energieanlagenbau Nord.

Erste Bestätigung des neuen Konzepts: Anfang 2008 erteilte die ABB AG der GA Energieanlagenbau Nord den Auftrag, den landseitigen Netzanschluss für den riesigen Windpark Borkum 2 der E.ON herzustellen und eine über 70 km lange Kabeltrasse zu bauen, die vom Umspannwerk des Windparks nördlich von Norderney bis zum Umspannwerk Diele führen wird. Die GA verantwortet den rund 14 Mio. € umfassenden Part des Projekts als Generalunternehmer.

Ein zweiter großer Auftrag kam aus dem Nordosten. Von der Stromversorgung Greifswald GmbH erhielt die GA Energieanla-genbau Nord den Auftrag, das neue Bundesforschungszentrum für Tiergesundheit, das bis 2012 auf der Insel Riems vor Greifswald entstehen wird, an das Strom- und Gasversorgungs-netz anzuschließen. Kern des Projekts ist der Bau einer 25 km langen unterirdischen Strom- und Gasversorgungstrasse.

Weitere attraktive Projekte füllen die „Pipeline“ des neuen Dienstleisters. Bei der Ausführung kann sich die GA Energiean-lagenbau Nord auf einen Stamm von ca. 600 Mitarbeitern stüt-zen. Aufgabenteile, die nicht zu den Kerngeschäftsfeldern gehö-ren, vergibt die GA Energieanlagenbau Nord aus guter Tradition vorwiegend an Firmen aus der Projekt-Umgebung. Das schont die Umwelt, verkürzt Transportwege und stärkt die Wirtschafts-kraft in den Regionen.

Die dezentrale Organisation und Arbeitsweise der GA Energie-anlagenbau Nord bringt nicht zuletzt den Kunden viele Vorteile: regionale Präsenz, Ansprechbarkeit der Projektverantwortlichen, kurze Entscheidungswege, kundennahe Projektabwicklung.

Als Unternehmen der GAH Gruppe und 100%ige Tochter der gleichnamigen Holding nutzt die GA Energieanlagenbau Nord die Finanzkraft und den Wissenspool eines europaweit führen-den Konzerns für Energieversorgungs- und -verteilungstechnik.
06.08.2008

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